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S-Boote in der Kriegsmarine 1935 - 1945

Die S-Boote - Technische Daten

S 601 - S 604

 

Von der italienischen Marine erbeutete Boote mit den Bezeichnungen:

S 601 ex ital. MS 42 ex jugosl. "Velebit"
S 602 ex ital. MS 43 ex. jugosl. "Dinara"
S 603 ex ital. MS 44 ex jugosl. "Triglav"
S 604 ex ital. MS 46 ex jugosl. "Rusnik"
S 511 ex ital. MAS 522 ex jugosl. "Orjen"
S 512 ex ital. MAS 542 ex jugosl. "Suvobur"

Die Boote wurden von Lürssen entworfen und gebaut. Basis war der Typ S 2 - S 5 der Reichsmarine.

Wegen der schwereren Bewaffnung (hochliegendes 40-mm-Geschütz) wurden die Maße des Typs S 2 - S 5 leicht geändert.  

"S 2" - (Bild aus Connelly/Krakow: Schnellboot in action)

 Länge 27,7 m
Breite 4,3 m
Tiefgang 1,55 m
Verdrängung 60 t
Besatzung 10 Mann
Bewaffnung 2 x Toro 53,3 cm

1 x 40 mm Kanone

Antrieb 3 x Daimler-Benz 12 Zylinder-Viertakt-Ottomotoren 800/950 PS

1 x 100 PS Marschmotor 6 Zyl. Maybach

Geschwindigkeit 34 kn
Bauwerft Lürssen

 

Im Mittelmeer fielen der Kriegsmarine nach der Kapitulation Italiens am 09.09.1943  diverse italienische S-Boote in die Hände. Die meisten davon wurden als Ersatzteillager kannibalisiert, jedoch wurde aus 19 Booten die 24. SFltl zusammengestellt. S 512 wurde nie in Dienst gestellt. 

 

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