Förderverein Museums-Schnellboot e.V.

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Vereinsraum auf ex-"Mölders"

 

ex-Zerstörer "Mölders" und ex-Minenjagdboot "Weilheim" im DMM, Wilhelmshaven - Foto: U. Skrzypski

Am 14.09.2007 erhielt der Förderverein durch den Geschäftsführer des Deutschen Marinemuseums, Herrn Huck, die Zusage für einen Raum auf der ex-"Mölders". Nach einer Schiffsbegehung durch den Vorsitzenden wurde das 9-Mann-PUO-Deck als Vereinsraum ausgeguckt. Am 01.10.2007 gab das DMM seine Zustimmung für die Auswahl dieses Raumes, den der Verein als Treffpunkt und Traditionsraum nutzen will. 

9-Mann-PUO-Kammer auf "Mölders" vor dem Umbau - Zeichnung: K. Scheuch

 

Regale über der Sitzecke - Foto: K. Scheuch Spinde an der Sitzecke - Foto: K. Scheuch
9 Kojen und 12 Spinde sind im Deck - Foto: U. Skrzypski Ausbau der Kojen und Spinde - Foto: U. Skrzypski

 

Welche Kategorien von Erinnerungsstücken hier aufgenommen und ausgestellt werden sollen und wie der Raum durch Mitglieder genutzt werden soll, wurde durch die Vorstandsitzung am 22.09.2007 in Wolfenbüttel diskutiert. In erster Linie sollen Bootsmodelle, Wappen, Bilder und Dokumente ausgestellt werden. Der Raum kommt für Sitzungen und Treffen in kleinerem Rahmen in Frage.

9-Mann-PUO-Kammer auf "Mölders" nach dem Umbau - Zeichnung: K. Scheuch

Nach dem Ausbau der Kojen erfolgte der Ausbau der Spinde. Dabei wurde festgestellt, dass die Sockel der Spinde nur mit großer Mühe abgebaut werden könnten. Wegen der Rückrüstbarkeit des Raumes in seinen Originalzustand wurde darauf aber verzichtet. Vielmehr wurden die Sockel mit Vitrinen überbaut, die später mit Modellen und anderen Erinnerungsstücken gefüllt werden sollten. Gleichzeitig wurde die z.T. abenteuerlich verlegte Stromverteilung zurückgebaut.

 

Umbau der Lichtanlage - Foto: U. Skrzypski Doppelvitrine - Foto: H. Klose

Danach begann die Verkleidung der Wände so weit erforderlich. Die einzelnen Wände wurden für bestimmte Zwecke hergerichtet.

 

Rundgang durch den Raum:

1. Der Eingangsbereich: 

Unser Poster: Zur Traditionspflege für über 90 Jahre Schnellboote in Deutschen Marinen soll ein Schnellboot der Klasse 140/141 ins Deutsche Marinemuseum geholt werden - Foto: K. Scheuch
Wappen S-"Leopard" - P 6060,  S-"Seeadler" - P 6068 und S-"Tiger" - P 6063, daneben Plakette der DTCN für die Boote Klasse 148 des 3.  und des 5. S-Geschwaders; Klappbuchs, Notmaschinentelegraf, Umdrehungsanzeiger und 40mm-Granaten - Foto: H. Klose
Besatzungsliste S-"Kranich" - Foto: K. Scheuch
Wappen, Aquarell und Foto S-"Kranich", Poster "Jaguar"-Klasse, 40mm-Üb-Granate, Schiffspost, Taufpate K.F. Künzel als ObLtn.z.S., Ausschreibung VEBEG, Foto letzte Fahrt - Foto: K. Scheuch
Fahrtmess-Staudruckmesser ("Spargel") von S 45 - "Leopard" - Foto: K. Scheuch

 

2. Vitrine Deutsche Marine 

Modell S-Boot Klasse 143 - Foto: K. Scheuch

Modelle S-Boot Klasse 143, Klasse 143 A und S 141 - Foto: K. Scheuch

Modell S-Boot Klasse 148 - Foto: H. Klose
Ölgemälde S-Boot "Leopard" und die Wappen des 7. SGschw - Foto: K. Scheuch

 

3. Modelle Volksmarine

Modell TS Shershen - Projekt 206 - Foto: K. Scheuch
Modell KTS Libelle - Projekt 131 - Foto: K. Scheuch
Modell RS OSA I - Projekt 205 - Foto: K. Scheuch
Einfaches Modell Torpedoschnellboot Projekt  183 ("P 6") - Foto: Scheuch

4. Flaggenwand

Flaggen, unter denen deutsche Schnellboote und Tender gefahren sind - Foto: K. Scheuch

Die Flaggen der Kaiserlichen Marine, der Reichsmarine, der Kriegsmarine, der Royal Navy (der Verband Klose fuhr unter dem White Ensign), die Dienstflagge der Bundesmarine, die Dienstflagge für Kampfschiffe und -Boote der Volksmarine, die Dienstflagge der Hilfsschiffe der Volksmarine, die Dienstflagge der Deutschen Marine, Divisionsstander der Bundesmarine.  

 

5. Die Bilderwand

Repräsentative Bilder der S-Boote in der Kaiserlichen Marine, der Reichsmarine, der Kriegsmarine, der Bundesmarine, der Volksmarine und der Deutschen Marine jeweils unter dem entsprechenden Mützenband (soweit existent). Darunter S-Bootfahrerabzeichen, links die Mützenbänder der Geschwader (1. Form mit Punkt) und rechts die der Flottille und der Geschwader (2. Form ohne Punkt) - Foto: K. Scheuch

Wappen der Kriegsmarine: von links: Begleitschiff "Tsingtau", 3. S-Flottille, 8. S-Flottille, daneben: Verleihungsurkunde Kriegsabzeichen Schnellboote, das Kriegsabzeichen alte Form - Foto: H. Klose
Mützenband 1. Schnellbootgeschwader von 1956 und Silhouette S-"Sturmmöwe" aus dem Fundus Kpt zS a.D. J. Lüneburg- Foto: H. Klose 
Mützenbänder "Seestreitkräfte" (der Volksarmeee) und Volksmarine - Foto: K. Scheuch 
Noch ein Blick auf die Wappen der KM-Flottillen und den Stich S-Boot Typ 100 auf Holzplatte vom Treffen "S 127" in Vegesack - Foto: H. Klose 

 

6. Flottillen und Geschwaderwappen, Holzwappen, Modell S 140/141

Links: S-Flottile, 1. SGschw, 2. SGschw. Rechts: 3. SGschw, 5. SGschw, 7. SGschw. In der Mitte: Holzwappen S-"Sturmmöwe", S-"Seeadler", 2. SGschw - Foto: K. Scheuch
Modell S-Boot Klasse 140/141 - Foto: H. Klose

 

7. Tender, Gefechts-/Übungsschießen, Leben an Bord 

Links: Begleitschiff "Tsingtau", Tender "Rhein", Tender "Elbe", mitte: Torpedoschuss S 140/141, MM38 Schuss von S 148, Torpedoschuss von Iltis (Projekt 63.300), rechts: Besatzung S 28 auf der Krim, Ritterkreuzverleihung in Norwegen 1940, Geburtstag in Norwegen 1968, unten: S-"Wolf" im grünen Tarnkleid - Foto: K. Scheuch

 

8. Ruder des S-"Kranich"

Ruder des S-"Kranich" - P 6083, 2009 restauriert von K. Heidemann - Foto: K. Scheuch

 

9. Wappenwand

Links die Wappen des 2. SGschw, in der Mitte Wappen von Tendern und S 45, rechts: die Papierausdrucke der fehlenden Wappen 1., 3., 5. und 7. SGschw sowie das Wappen des Kommando der Schnellboote - Foto: K. Scheuch
Aus dem Fundus von Kpt z.S. a.D. J. Lüneburg konnten wir die Wappenwand kürzlich erweitern um ein Wappen des 1. SG mit Mützenwappen der Boote Klasse 149 und ein Wappen des Bootes S-"Sturmmöwe"- Foto: Scheuch
Ebenfalls aus dem Fundus des Kpt z.S. a.D. J. Lüneburg stammt das Wappen von S 67 (Kondor) - Foto: Scheuch

 An dieser Stelle muss der Aufruf an alle S-Boot-Fahrer kommen: Lassen Sie die Wappen nicht auf Ihrem Dachboden verstauben und lassen Sie nicht zu, dass Ihre Enkel sie eines Tages fortwerfen. Wir brauchen die Wappen an unserer Wappenwand.

KptLt a.D. W. Coblenz überreichte dem Verein die Wappen des 2. SGschw - Foto: K. Heidemann

Oben: Wappen der Spica überreicht vom schwedischen Veteranenverein - Foto: K. Scheuch

 

10. Modelle S 10, S 100 und S 701 der KM, Orden des KptLt Töniges

Modell der S-Boote S 10 und S 100 - Foto: K. Scheuch
Modell S-701 - Foto: K. Scheuch
Orden und Abzeichen Kpt.Ltn. Töniges - Foto: K. Scheuch

                               

11. Original- Brückenwappen, Original-Namensschilder, Ölgemälde

Original-Brückenwappen von "S 45 - Leopard" - Foto: H. Klose
Ölgemälde "S-Leopard" und Wappen 7. SGschw  - Foto: K. Scheuch
Namenschilder an neuem Platz - Foto: K. Scheuch
Namenschilder an neuem Platz - Foto: K. Scheuch

Die Namenschilder mussten einen neuen Platz finden, damit das Ölgemälde von S-"Leopard" und die Wappen des 7. SGschw (7 Wappen als Dauerleihgabe des MArs Wilhelmshaven, die fehlenden 3 Wappen werden noch erworben).

12. Holländer-Wappen

Holländer-Wappen 2. SGschw, 3. SGschw, 5. SGschw mit 10 Vögeln und mit 5 Vögeln und 5 Raubtieren sowie 7. SGschw, darunter Radierungen von ÜAGs des 3. SGschw  - Foto: K. Scheuch

13. Sonstiges 

BÜ von S-"Kranich" und Obermaatenbluse - Foto: K. Scheuch
Rettungsring S-Wildschwan und Rettungskragen S-Geier - Foto: K. Scheuch
Stahlhelme, Positionslaterne grün, Signallampe, Vartalampe und Positionslaterne rot - Foto: K. Scheuch

Natürlich haben wir noch eine ganze Anzahl von weiteren Andenken an die S-Boote aus den verschiedenen Marinen. 

Von der Firma Ludoph, Bremerhaven, restaurierter Kompass aus der Schnellbootsserie der KM - Foto: K. Scheuch

 

14. Torpedozielsäule mit RZA 5 b

Es ist uns gelungen, die Hagenuk Torpedozielsäule und den Rohrzielapparat (RZA 5b) von dem zur Verschrottung nach Frederikshavn, Dänemark, verbrachten ehemaligen Museumsboot der Deutschen Marinemuseums, ex-"Kranich", zu bergen. Beide Teile wurden zusammen mit dem Ruderlagengeber, dem Torpedorohr IV, der Artilleriezielsäule OGR-7 und anderen Kleinteilen von Frederikshavn nach Wilhelmshaven geholt und dort zunächst eingelagert.

Nach dem Ruderlagengeber und dem Torpedorohr wurde jetzt auch die Torpedofeuerleitungsanlage durch Vereinsmitglieder sowie Herrn Gräms vom DMM überholt und ihrer Bestimmung übergeben.

 Die Torpedozielsäule und der RZA 5b sind jetzt im Vereinsraum zu besichtigen.

Die Hagenuk Torpedozielsäule mit Rohrzielapparat RZA 5b im Vereinsraum

Fotos: H. Klose

 

Wenn wir Ihr/dein Interesse an unserem Raum geweckt  haben, so würden wir uns über Ihren/deinen Besuch (nach Voranmeldung beim Vorsitzenden) und Zuwendungen für unseren Vereinsraum oder für die Realisierung unseres Hauptvereinsziels "Beschaffung eines S-Bootes für das Deutsche Marinemuseum"  freuen. 

E-Mail

  04461-71850

Wir rufen unsere Mitglieder sowie Spender auf, uns bei der Beschaffung von Exponaten zu helfen:

Boots-Wappen (klein, ca. 10 x 12 cm) 1., 3., 5. und 7. SGschw in der ursprünglichen Form (komplett) 

Modelle

Für den Vereinsraum suchen wir noch Modelle im Maßstab 1:100. Für eine  Wanderaustellung suchen wir noch Modelle in den Maßstäben von 1:72 bis 1:25.

Die Liste zeigt auf, welche Modelle uns noch fehlen.

Kommandozeichen Geschwader-, Flottillenstander

 

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