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Förderverein Museums-Schnellboot
e.V. |
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aus Zeitschrift „Dykking“ (Tauchen) Heft 2/2002
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Die Brückenpanzerung wird untersucht und stimmt gut überein mit den Zeichnungen von der deutschen S38 und S100-Klasse |
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Deutliche Spuren am Strand. Der Autor und der Militärmann Lars Dybing untersuchen Schraubenwellen und Motorteile |
Mit ortskundigem Führer nahm es
nicht viel Zeit ehe größere Wrackteile im Gesichtsfeld auftauchten. Eine
bekannte Konstruktion tauchte auf dem Grund auf, und es wurde schwierig
die Neugierde im Zaum zu halten, bis Kai seine Bilder gemacht hatte. Dies
konnte nur dir Brückenpanzerung eines deutschen S-Bootes sein. Super,
dieses sollte ja ein sicherer Fund sein! Nur wenige Meter tiefer lagen
einige größere Aluminiumkonstruktionen (irrtümlich als Dampfkessel
angesehen), und diese zeigten sich als besonders gut ins Bild passend als
Treibstofftank eines deutschen S-Bootes. Bilder wurden gemacht, und wir
fanden keine größeren Teile in dem Gebiet, daher ging die Fahrt wieder
nach oben zum Schlauchboot. Hier gab es sofort Diskussionen darüber was
dies gewesen sein konnte, aber nun war es in jedem Fall klar, dass es sich
um ehemals deutsche S-Boote drehen musste und nicht norwegische
Torpedoboote. Eine wichtige Entdeckung, aber welche S-Boote hatten ihre
Tage auf Østøya beendet?
Das Teilziel für das Marinemuseum war erreicht: Die Wracks sind von
deutschen S-Booten entweder der S38 oder der S100-Klasse, aber eine
sichere Identifizierung, um exakt welche Fahrzeuge es sich handelt, ist unmöglich.
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Etwas entfernt von der Brückenpanzerung liegt das, von dem angenommen wird, dass es der Treibstofftank des Fahrzeuges gewesen ist |
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Reste von einem weiteren Fahrzeug ein paar Steinwürfe westlich der Schnellbootsreste. Der ganze Boden des Fahrzeuges liegt hier unter Wasser. Offensichtlich sind es die Reste des deutschen Frachtbootes MS „Neptun“ oder des deutsche Wachbootes „Widder“ |
Anmerkung des Übersetzers: Der
Autor des Artikels in der Zeitschrift „Dykking“ (Tauchen) Heft 2/2002
ist der Auffassung, dass es sich um die Überreste der Boote „Kvikk“
(ex S 98) und „Snar“ (ex S 210) handelt, die in Horten aufgelegt
waren. Hümmelchen schreibt dazu, dass beide Boote 1950 abgebrochen
wurden. Die Tatsache, dass die Boote als Totalverluste 1950 aus der Liste
der norwegischen Marinefahrzeuge gestrichen wurden, bedeutet nach Ansicht
des Autors, das sie wesentlich früher gestrandet sein müssen. Übersetzt von Kalle Scheuch
