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11. - 15.09.2026 PönEx Frühjahr 2026

 

Vom 11. - 15.05.2026 fand auf S71 "Gepard" das PönEx Frühjahr 2026 statt. 

S71 "Gepard" in voller Schönheit -Foto: Andreas Günzler

Vor dem PönEx und der MV fand bereits am Donnerstag eine Fahrt mit der "Nordwind" auf der Jade statt, an der fünf Vereinsmitglieder, Manfred Böyng, Andreas Günzler, Monika und Sandro Kleinert sowie Wolfgang Rekus, teilnahmen. Leider war es am Freitag so flau, dass die Segel nicht gesetzt wurden und es eine Motorbootfahirt wurde.. 

Traditionssegler "Nordwind" des DMM - Foto: Manfred Böyng

Am Freitag fand der Grillabend im DMM mit 28 Teilnehmern statt, der normalerweise das PönEx beendet, dieses Jahr aber vorgezogen wurde.

Für das PönEx hatten sich 19 Kameraden angemeldet. Unser Kamerad Torben Holm Hansen musste leider wegen einer OP absagen, Kalle Scheuch meldete sich für den Montag und den Dienstag krank, da er sich eine schwere Erkältung zugezogen hatte. Andreas Zwoll, unser 1. Vorsitzender, musste leider am Dienstag us persönlichen Grünen abreisen.

So blieben am Dienstag, dem 68. Geburtstag von Volker Groth (wir gratulieren und wünschen für das neue Lebensjahr alles Gute),  nur noch 16 Kameradinnen und Kameraden für den Arbeitsdienst:

Manfred Böyung, Bernd Brackert (14. und 15.05.), Hergen Hennings, Volker Groth, Andreas Günzler, Monika und Sando Kleinert, Boris Christopher Laszig (11. und 12.05.), Kai-Uwe Lau (11. -13.05.), Peter Modersitzski (11. und 12.05.), Stefan Müllers, Stefan Muß, Wolfgang Rekus, Klaus Rohde, Robert Schwarz, FrankSeidel (13.05.) Eugen Tißen und Thomas Wiehe (11. und 12.05.). Kalle Scheuch kam am Mittwoch und Freitag stundenweise dazu.

Die Leitung des PönEx oblag, wie gewohnt, Sandro Kleinert. Die Arbeitsliste für das PönEx war anhand der Mitte März erfolgten Bootsbegehung erstellt worden wobei die Grätings für die FK-Starter und die Instandsetzung der Original-Oberdecksbeleuchtung einen starken Anteil hatten.

Mast "Gepard" mit der PönEx-Flagge - Foto: Kalle Scheuch

Ab Freitag, dem 08.05.2026, wehten bereits mittags das Signal "Don't worry, be happy" und die PönEx-Flagge des Fördervereins und die Wetterschutzplane auf dem B-Deck wurde aufgebaut.

Aufbau des Wetterschutzes auf dem B-Deck - Foto: Andreas Günzler

 

Bereits am Sonntag wurden kleinere Arbeiten in Vorbereitung auf das PönEx erledigt.

Kräftiges Reinschiff aud dem B-Deck - Foto: B. Laszig

Eugen wusch Deckshaus und Hauptdeck - Foto: Andreas Günzler

Am Sonntag kurz nach 18.00 Uhr kam die Nachricht, dass in der Kogge noch Platz am Tresen sei, woraufhin geantwortet wurde, dass man in Abt. III sitze und der Niedergang geperrt und das Betreten des  Oberdeck verboten, ein Entkommen daher nicht möglich sei. Zu dem Zeitpunkt war das Oberdeck bereits gewaschen und es wurde ein Feierabend-Bier getrunken

Nach getaner Arbeit ... - Foto: Andreas Günzler

... schmeckt ein Bier - Foto: Andreas Günzler

Um die Besucher des Museums auf die stattfindenen Arbeiten und die Bedeutung des PönEx hinzuweisen, hatte das DMM im Freigelände einSchild aufgestellt.

Das PönEx-Schild - Foto: Andreas Günzler

Ab Montag ging es dann an allen Enden und Ecken richtig zur Sache. Der Radom war ziemlich grünlich und wurde gleich in Angriff genommen. 

Grünbelag auf dem Radom - Foto: Hergen Hennings 

Mit Kärcher und Schrubber am Radom - Foto: Andreas Günzler

Voller Einsatz am Radom - Foto: Andreas Günzler

Nach gründlicher Reinigung wurde der Unterbau des Radom neu gepönt.

Pönen des Radom-Unterbaus - Foto: Andreas Günzler

Die Ankertaumine hat es mal wieder nötig - Foto: B. Laszig

Da das Wetter nach Regen aussah bekam die Mine ein Dach - Foto: B. Laszig

Überall wird Hand angelegt- Foto: Andreas Günzler

Jeder Winkel wird gereinigt und wenn nötig gepönt - Foto: Andreas Günzler

Nachdem Robert Schwarz bei einem vergangenen PönEx in Abteilung X aufgeklart und den Anstrich erneuert hat, haben wir ein Beispiel dafür, wie eine Abteilung vom Hauptdeck bis zum Kielschwein auszusehen hat. Das soll jetzt auch in den anderen Abteilungen erfolgen. Dabei sollen auch die Restbestände an Flüssigkeiten in Leitungen und Tanks entfernt werden. Leider musste die Arbeit in Abteilung 1 eingestellt werden nachdem festgestellt wurde, dass die beim Ausbau der Ruder ausgetretenen Hydraulikölflecke so verharzt sind, dass sie mit Dampfstrahl alleine nicht entfernt werden können. Daher beschränkte man sich auf ein Aufklaren der Abteilung. Ein neuer chemisch unterstützter Anlauf soll beim nächsten PönEx im Herbst unternommen werden.

Volker Groth, Klaus Rohde und Wolfgang Rekus beschäftigten sich im Wesentlichen mit der Aufarbeitung von Grätings und Flaggenstöcken. Begannen Wolfgang und Robert zunächst in Lee der 100 mm-Kanone, so erfolgten diese Arbeiten dann wegen des Wetters im Zelt des DMM, das für das PönEx "Mölders" in der Vorwoche aufgestellt worden war. 

In Lee der 100 mm wird mit der Arbeit begonnen - Foto: Andreas Günzler

Jede Menge Grätings hatte es wieder nötig- Foto: Andreas Günzler

Die Grätings erscheinen nach der Bearbeitung wie neu. Die Flaggenstöcke sind trotz liebevoller Kleinarbeit wohl nicht mehr lange verwendbar, d,h. neue Flaggenstöcke müssen her. Leider waren auf den letzten Aufligern in Kiel auch keine vernünftigen Flaggenstöcke mehr vorhanden, so dass die gekauft bzw. hergestellt werden müssen.

Gräting am Startgerät - Foto: Hergen Hennings

Nach Verlasen der Malerwerkstatt konnten dann z.B. die Kabel an den Startgeräten auf intakten Grätings mit Polierten Beschlägen gelagert werden, so dass ein ordentliches Bild abgegeben wird.

Auch das Polieren der Messingbuchstaben der Namensschilder erfogte dann im Zelt.

Eugen und Manni beim Messingputzen - Foto; Andreas Günzler

Mit der neu angeschafften Sandstrahl-Zelle wurden ein Lampenkörper für die Oberdecksbeleuchtung und eine Anschluossdose gesandstrahlt. Die Erneuerung der Original-Oberdecksbeleuchtung, die aber nicht weiter vorankam, ist ein ständiger Punkt auf der Arbeitsliste, da wegen der Schädigung der Anlage durch Salzwaser auch neue Kabel gezogen werden müssen.

Andreas an der Sandstrahl-Zelle - Foto: Hergen Hennings

Lampe und Anschlussdose vor und nach dem ersten Arbeitsgang - Foto:: Andreas Günzler

Monika bei der Verschönerung der Abt. III - Foto: Andreas Günzler

Eine Bestandsaufnahme der Transportkisten für die Modelle unserer Sammlung ergab, dass für die letzten vier Modelle, S 151, S 100 (groß), Torpedoboot Luchs und S 38 mit Kalotte,  keine Kisten vorhanden sind. Das gleiche trifft zu für die Seemannsmodelle S 701, S-Fuchs, S 223 und das P 6-Boot der VM.

Volker und Klaus in einer schöpferischen Pause - Foto: Hergen Hennings 

Am Mittwochvormittag erfolgte eine Bestandsaufnahme der Elektrischen Anlagen im Vorschiff der "Mölders". Die 115 V und 230 V-Anlagen sind teilweise ausgefallen. Die entssprechenden Sicherungskästen konnten nicht geortet werden. Die Stromversorgung der 9-Mann-PUO-Kammer und des U-Decks müssen auf jeden Fall überarbeitet werden. Damit wird dann die Beleuchtung der Modelle auch zu ändern sein. 

Auf lange Sicht sind die für die Modelle angebrachten LED-Streifen durch eine andere Lösung zu ersetzen, da sie sich bei Wärmeentfaltung von den Aluminium-Winkeln lösen.

Die SATCOM-Antenne wurde durch Hergen Hennings instandgesetzt und auf dem Mast montiert.

Hergen bei der Montage der SATCOM-Antenne - Foto: Volker Groth

Der Mast ist jetzt fast komplett und Vereinsflagge sowie "D-W-B-H" wehen - Foto: Hergen Hennings

Auch die Pilziantenne wurde von Hergen saniert und wieder im Mast angebracht.

Pilzantenne vor der Sanierung - Foto: Hergen Hennings

Fast alle Arbeiten der für dieses PönEx erstellten Arbeitsliste sind abgearbeitet worden, nur ein kleiner Teil musste auf später verschoben werden. Die seit Jahren geplante und teilweise fertige Sound-Anlage befand sich nicht auf der Arbeitsliste und wurde daher leider nicht weiter verfolgt.

Die vom Verein eingebauten Lüftungsanlagen wurden gereinigt und erhielten neue Filter. Die alten Filter zeigten uns wie nötig der häufige Wechsel ist.

Dicker Belag auof den Filtern der Lüfteranlage - Foto: Hergen Hennings

Alle Frischluftzugänge erhielten neue Filter - Foto: Hergen Hennings

Der fehlende Einschub über der MSP in der OPZ, der aus  den "Beutezügen" stammt wurde nach Überholung montiert und mit einer Plexiglasscheibe gesichert.

Leerstelle über der MSP - Foto: Hergen Hennings

Einschub an Ort und Stelle - Foto: Hergen Hennings

 

Der Flugkörper im Startcontainer bei Tag und Nacht gut sichtbar - Foto: Hergen Hennings

Die Gräting auf der Munkiste wie werftneu - Foto: Hergen Hennings

Auch die Sitze um die Back auf dem B-Deck sind wie neu - Foto: Andreas Günzler

Von links vordere Reihe: Kai-Uwe Lau, Peter Modersitzki, Klaus Rohde, Sandro Kleinert, Monika Kleinert, Andreas Zwoll, Volker Groth, Boris Christopher Laszig, Thomas Wiehe, Manfred Böyng, hintere Reihe: Stefan Müllers, Stefan Muß, Andreas Günzler, Eugen Tissen, Hergen Hennings, Wolfgang Rekus, Robert Schwarz - Foto: DMM

 

Die Verabschiedung der PönEx-Crew Frühjahr 2026 erfolgte im Sonderausstellungssaal des Museums durch den Museumsleiter, Dr. Eisentraut, und durch den Verantwortlichen für die Großexponate im Außenbereich, Kapt z.S. a.D. Bernd Reimers sowie Bernd Rahlf. Dr. Eisentraut dankte den PönEx-Mitgliedern für ihre Arbeit zum Wohle des "Gepard". Nach einer Woche PönEx kann festgestellt werden, dass das Boot "wie neu aussieht" (Originalton Dr. Thomas Eisentraut). Das ist zwar leicht übertrieben, denn es gibt im Herbst noch einiges zu tun und der nächste Schaden im Decksbelag des Hauptdecks ist bereits wieder aufgetreten. Kapt. z..S. Bernd Reimers versicherte uns aber, dass das Museum dieses Jahr noch einiges an Geld für "Gepard" ausgeben werde und man bereits auf der Suche nach einer Werft ist, die den Auftrag für die Reparatur des Oberdecks annimmt.

Dr. Eisentraut schilderte auch kurz die Planungen für die Schiffe in naher Zukunft. Auch betonte er nochmals, dass das Museum an der Übernahme unserer Modelle im Maßstab 1:100 als Dauerleihgaben für die zuküftige Dauerausstellung des DMM interessiert ist. Es handelt sich um die Modelle S-Boot Klasse 140, Klasse 143, Klasse 143 A und den Tender Klasse 401 sowie TSB Shershen und KTS Libelle. Da das Modell Tender Klasse 401 dann eine Lücke in unserer Sammlung hinterlässt, erhebt sich die Frage, ob wir ein neues Modell davon brauchen.

Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen bei Netti, die die PönEX-Teilnehmerin und Teilnehmer die ganze Woche liebevoll bekocht hat, machten sich dann die meisten Teilnehmer auf den mehr oder weniger langen Weg nach Hause.

 

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