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Förderverein Museums-Schnellboot e.V. Aktuelles ----- S-Boote -- -Tender- Verschiedenes ----- Gästebuch |
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S-Boote in der Kriegsmarine 1935 - 1945 Die S-Boote - Technische Daten S 2 - S 6
S 2 auslaufend Kolberg - Foto: Archiv Peter Jancke
S 4 in der westlichen Ostsee - Foto: Archiv Förderverein Besonderheiten: Der 100 PS Maybach S.5-Motor konnte bei gestoppten Hauptantriebsmotoren auf die Mittelwelle gekuppelt werden, um das Boot leise mit 6 kn anzutreiben. Gleichzeitig konnte damit Benzin gespart und so die Reichweite erhöht werden. Ab Typ "S 26" waren die deutschen Schnellboote bis Typ "S 701" mit den so genannten "Staurudern" ausgestattet, die bei korrekter Einstellung bei gleichbleibender Motorenleistung die Geschwindigkeit um ca. einen Knoten erhöhten und den Eintaucheffekt des Hecks bei hoher Geschwindigkeit verringerte. Anordnung der Stauruder und deren Funktionsweise wird in H.Fock: Schnellboote Band 2 auf den Seiten 78 bis 81 beschrieben. Die positiven Auswirkungen auf die Fahreigenschaften der Boote wird als "Lürssen-Effekt" bezeichnet.
Anordnung Propeller, Hauptruder und Stauruder (nicht maßstabsgerecht) - Bild aus Fock: Schnellboote Band 2
Die Boote "S 2" bis "S 6" wurden zusammen mit "S 1" am 10.12.1936 außer Dienst gestellt, nach Spanien verkauft und dort 1937 wieder in Dienst gestellt.
"S 3" wurde beim Löschen schwer beschädigt und musste als Totalschaden abgebrochen werden. "S 2" wurde am 18.03.1938 in Malaga bei einem Brand zerstört. Die übrigen Boote wurden 1940 außer Dienst gestellt.
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